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Wassersparen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wasser ist für uns ein wichtiges Lebensmittel und ein kostbarer Rohstoff.
Unsere Gemeinde und die Gemeinden Bessenbach, Goldbach, Heinrichsthal, Hösbach, Laufach und Sailauf erhalten das Trinkwasser über den Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden (ZWA).

Der ZWA hat uns über die Entwicklung der Verbrauchswerte und der Quellschüttungen sowie den  Prognosen der künftigen Trends informiert. Daraus ist deutlich zu erkennen, dass sich bei unverändertem Verbrauchsverhalten die Zeiträume häufen werden, in denen die Versorgung der Bevölkerung des Verbandsgebietes aus den Quellen des Verbandes nicht mehr vollständig geleistet werden kann.

Für die Deckung der Lücken durch Wasserzukauf für das Versorgungsgebiet müssten zusätzliche Investitionen getätigt werden, die den Wasserpreis verteuern würden. Außerdem ist bei einer allgemein zu erwartenden Wasserverknappung in unserer Region auch der Wasserzukauf von Dritten nicht dauerhaft gesichert.

Deshalb wird ein sensiblerer Umgang mit unserem kostbaren Trinkwasser und ein sparsamerer Verbrauch erforderlich. Dazu wurden seitens des ZWA mit den Gemeinden folgende Möglichkeiten zur Einsparung von Trinkwasser erarbeitet:

  1. Sensibilisierung der Bevölkerung zu einem Bewusstsein um den Wert des Lebensmittels Wasser und einem sparsamen Umgang damit. (àa. durch Infoabende)
  2. Verwendung von wassersparenden Geräten
  3. Ermittlung von Verbrauchsstellen mit hohem Wasserbedarf zur gezielten Prüfung von und Beratung über Einsparmöglichkeiten
  4. Ausarbeitung und Erlass einer „Wassersparsatzung“ mit Einschränkungen von Rasenbewässerung, Befüllung von privaten Schwimmbädern etc. bei Wassermangel.
  5. Festschreibung der Regenwassernutzung beim Erlass neuer Bebauungsplänen oder bei Änderung bisheriger B-Pläne.
  6. Kommunale Förderung von Investitionen zum Einbau von Zisternen und Installationen zur Regenwassernutzung zur Gartenbewässerung und als Brauchwasser im Haushalt.
  7. Zeitnahe Behebung von Wasserrohrbrüchen

Falls diese Maßnahmen nicht das erforderliche Einsparvolumen erzielen, könnten auch zusätzliche strengere Regelungen erfolgen:

  1. Progressiver Wasserpreis, d.h. Steigerung des Wasserpreises bei überdurchschnittlichem Verbrauch (Verbrauch über durchschnittlichem Grundverbrauchswert pro Person)
  2. Kontingentierung

An diesem umfangreichen Maßnahmenpaket wird die Tragweite der Thematik deutlich.

Durch einen bewussteren Umgang mit unserem Lebensmittel Wasser sollte es uns gemeinsam in den Verbandsgemeinden gelingen, ohne größere Einschnitte die Versorgung mit Wasser aus unseren Verbandsquellen auch zukünftig zu sichern.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!