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Grenzsteingarten in Waldaschaff eröffnet.

30. Juli 2021

In einer kleinen Feierstunde wurde am letzten Donnerstag der neue Grenzsteingarten  gesegnet und offiziell übergeben.

 

„Man braucht eine Idee und gute Mitstreiter“, sagte Marcus Grimm bei der offiziellen Eröffnung des neuen Grenzsteingartens. Die Feldgeschworenen, insbesondere Reiner Englert, hatten diese Idee, einen Grenzsteingarten zu schaffen. Sie sammelten und präparierten alte Grenzsteine und in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Bauhof gestalteten sie den Grenzsteingarten.

 

Zahlreiche Grenzsteine aus der unmittelbaren Umgebung, aber auch historische Vermessungsmale aus dem 18. Jahrhundert wurden zusammen getragen und sind wertvolle Zeugen der Vergangenheit. Eine jahrhundertealte Tradition hat die Abmarkung von Grenzen mit behauenen Steinen in Unterfranken, sie setzte sich ab dem 15. und vor allem im 16. Jahrhundert durch. Es wurden nicht nur behauene, sondern auch herumliegende, flache Feldsteine verwendet, die hochkant aufgestellt und beschriftet wurden.

Diese historische Stätte beinhaltet eine Sammlung unterschiedlichster Grenzsteine und stellt ein interessantes Geschichtsdokument dar.

 

Der Grenzsteingarten trägt auch zur Verschönerung des Ortsbildes bei und informiert über die Bedeutung der Grenzsteine. Eine Infotafel mit Erläuterungen zu den einzelnen Steinen soll in nächster Zeit den Garten ergänzen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie bei einem Spaziergang oder einer Radtour einen „Halt“ am Grenzsteingarten (Freizeitgelände „Knückel“) einlegen würden. Es lohnt sich auf jeden Fall.GSG-2B

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