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Erneuten öffentlichen Auslegung gem. § 4a Abs. 3 BauGB des Entwurfs der 2. Änderung des Bebauungsplans „Schuläcker“

4. Dezember 2020

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VÖ Schuläcker

Ortsübliche Bekanntmachung der erneuten öffentlichen Auslegung gemäß § 4a Abs. 3 BauGB des Entwurfs der 2. Änderung des Bebauungsplans „Schuläcker“

Der Gemeinderat der Gemeinde Waldaschaff hat am 26.11.2020 in öffentlicher Sitzung den Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplans „Schuläcker“ gebilligt. Die Bebauungs-planänderung ist die Grundlage für die Schließung einer Baulücke südlich der Lohrer Straße durch ein Wohnhaus. Die Bebauungsplanänderung erfolgt im beschleinigten Verfahren nach § 13a BauGB.

Der Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplans „Schuläcker“ mit Begründung wird gemäß § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom

11.12.2020 bis einschließlich 12.01.2021

während der allgemeinen Dienststunden nur nach vorheriger Terminabsprache unter 06095 / 97100 im Rathaus der Gemeinde Waldaschaff, Am Mühlbach 5, 63857 Waldaschaff, zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt.

Gleichzeitig mit der öffentlichen Auslegung im Rathaus sind die Planunterlagen gemäß § 4a Abs. 4 BauGB in identischer Form auf der Homepage der Gemeinde Waldaschaff unter folgendem Link einsehbar: www.waldaschaff.de

Der Öffentlichkeit wird innerhalb der Auslegungsfrist Gelegenheit zur Einsichtnahme gegeben. Während der Auslegungsfrist können Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Schriftlich vorgebrachte Anregungen sollten die volle Anschrift des Verfassers und gegebenenfalls auch die Bezeichnung des betroffenen Grundstückes enthalten. Stellungnahmen, die nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegeben werden, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist (§ 4a Abs. 6 BauGB).

Datenschutz:
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage des Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i.V.m. § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten sie keine Mittelilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren“, das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Durchführung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB
Der Bebauungsplan dient der Nachverdichtung und wird daher im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB durchgeführt.

Es wird darauf hingewiesen, dass von der Durchführung einer Umweltprüfung abgesehen wird (§ 13a Abs. 2 i.V.m. § 13 Abs. 3 BauGB). Eine Artenschutzrechtliche Prüfung ist nicht in die Inhalte des Entwurfs des Bebauungsplans eingeflossen, da durch die Planung keine Lebensräume betroffener Arten berührt werden..

Negative Auswirkungen auf die Erhaltungsziele und Schutzzwecke der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung und der Europäischen Vogelschutzgebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes sind durch die vorliegende Planung nicht zu befürchten. (vgl. § 1 Abs. 6 Nr. 7 b BauGB).

Des Weiteren wurden die Anforderungen an den passiven Schallschutz durch den auf das Gebiet einwirkenden Verkehrslärm berücksichtigt, sodass gesunde Wohn- und Arbeitsverhältisse sichergestellt werden können.

Waldaschaff, 04.12.2020

Marcus Grimm
1.Bürgermeister

Planunterlagen

 

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