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Wertstoffannahme am gemeindlichen Recyclinghof

20. Januar 2020

Der Landkreis Aschaffenburg bietet in Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Landkreises auf den Recyclinghöfen eine weite Palette der Annahme von verwertbaren Abfällen (Wertstoffen) an. Die Nutzung dieser Verwertungsmöglichkeiten trägt zum Erhalt wertvoller Ressourcen bei und hilft auch die Müllgebühren niedrig zu halten, da die Verwertung meist kostengünstiger ist als die Restmüllentsorgung.

Dennoch fallen für die Verwertung der Abfallfraktionen Kosten an, die für einige Wertstoffe, wie z.B. Altholz und Bauschutt mittlerweile stark gestiegen sind. Zudem sinken die Erlöse für Wertstoffe wie Altmetall und Altpapier.

Grundsätzlich dürfen Wertstoffe von allen Anwesen in Waldaschaff angeliefert werden, die mit mindestens einer Restmülltonne an die kommunale Hausmüllabfuhr angeschlossen sind. Dies gilt sowohl für Haushalte wie auch für Gewerbebetriebe.

In den Recyclinghöfen werden keine Wertstoffe angenommen, die aus der gewerblichen Tätigkeit der angeschlossenen Gewerbebetriebe entstehen, da diese nicht vergleichbar sind mit Mengen, die regelmäßig in privaten Haushalten anfallen können. Die Entsorgungskosten solcher gewerblichen Mengen sind über die Müllgebühren im Landkreis nicht abgedeckt und würden sich letztendlich zu Lasten aller Gebührenzahler im Landkreis auswirken.

Ebenso können Materialien aus Sanierungen, Umbauten, Renovierungen ganzer Wohneinheiten oder Gebäude nicht über die Recyclinghöfe entsorgt werden. Auch hier stehen die Entsorgungskosten nicht im Verhältnis zu den erhobenen Müllgebühren. Zudem sind die Erfassungssysteme in unserer Gemeinde nicht für solche Mengen ausgelegt.

Aus diesem Grund gelten auf den Recyclinghöfen Mengengrenzen, die Anlieferungen lediglich im haushaltsüblichen Maß zulassen. Für Bauschutt beträgt z.B. die zulässige Anliefermenge 0,25m³je Anlieferung, jedoch maximal 1m³ je Kalenderjahr. Für andere Wertstoffe liegt die Grenze bei einer zulässigen Anliefermenge von 1m³ je Anlieferung, jedoch maximal 2m³ je Kalenderjahr. Alle Anlieferungen, die über diesen Richtwerten liegen, sind über gewerbliche Verwerter zu entsorgen oder können von privaten Haushalten gegen Gebühr am Kreisrecyclinghof entsorgt werden. Gewerbetreibende müssen die Entsorgungskosten an ihre Kunden weiter geben.

Die Mitarbeiter der Recyclinghöfe sind gehalten, die Herkunft und Mengen der Wertstoffe pro Anlieferung zu kontrollieren und Übermengen abzuweisen.

Da neben den Verwertungskosten auch die Transportkosten stark gestiegen sind, ist es wichtig, dass die Wertstoffe (z.B. Kartonagen) zerkleinert bzw. demontiert oder zerlegt (z.B. Möbel) angeliefert und in die Container entsorgt werden. Hierdurch kann das Containervolumen optimal ausgenutzt und Transportkosten eingespart werden.

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